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Gruppenstunden, Ferienfahrten, Aktionen, Ministrant*innen, Jugendverbände – die Angebote der kirchlichen Jugendarbeit vor Ort sind vielfältig und bunt!
Unsere Jugendreferent*innen begleiten Jugendgruppen und verantwortliche Menschen vor Ort und bieten Aktionen, Beratung und Qualifizierung. Weitere Informationen zum Fachbereich
Seit vielen Jahren ist der sogenannte Freizeitleiter*innenmarkt (FLM) ein fester Bestandteil des Fortbildungsangebotes des Fachbereiches: ein Angebot für alle Jugendleiter*innen, angehende Gruppenleiter*innen und Interessierte ab 15 Jahren aus der Jugendarbeit in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis. Workshops am Vor- und Nachmittag bieten die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Jugendleiter*innen und viele Ideen, Tipps und Tricks für die Ferienfreizeiten, Aktionen und Gruppenstunden und bieten eine Menge Spaß und Wissen an einem Tag.
Seit 2024 gibt es das Angebot nun direkt dreimal im Jahr: zu Beginn des Jahres, im Frühjahr und im Winter. Damit bieten wir den Jugendleiter*innen deutlich mehr Flexibilität und Auswahlmöglichkeit, die auch in ihre Jahresplanung passt - denn das Jahr ist für die ehrenamtlichen Jugendlichen immer ziemlich voll!
Ein besonderes Augenmerk lag auf der Vielfältigkeit der Workshop-Angebote:
Inhaltliche Themen und ebenso kreative Angebote - Workshops, die sowohl neue Jugendleiter*innen als auch sehr erfahrene Teilnehmende ansprachen – ernsthafte und ausgelassene Momente während des Tages:
„An dem FLMärktchen heute gefällt mir besonders gut, dass ich viele andere junge Ehrenamtliche treffe und neuen Input für meine Arbeit mit den Kindern bekomme. Ich habe heute schon viele neue Perspektiven und Ideen gesammelt und freue mich schon darauf, alles mal auszuprobieren.“ (Teilnehmerin Annika, 19 Jahre)
Rund 120 engagierte Jugendleiter*innen aus dem Rhein-Erft-Kreis und aus Köln durften wir in diesem Jahr begrüßen und freuen uns jetzt schon auf 2025. Für den Fachbereich sind die FLMärktchen in vielerlei Hinsicht besonders und wichtig. Jugendleiter*innen aus sehr verschiedenen Gruppen und Verbänden kommen zusammen. Sie möchten sich fit machen, weiterbilden, Beratung bekommen und mit anderen austauschen. Ein Gewinn für alle!
Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des BDKJ und seiner Verbände. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“. Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und geben dem Glauben „Hand und Fuß“.
Das Besondere daran: Es gibt kaum Einschränkungen oder Vorgaben, so lange man sich an dem Motto der Aktion “Die Welt ein kleines Stückchen besser machen” orientiert. Ob Aktionen zu Themen wie soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, oder Integration, oder handwerkliche Projekte wie das Renovieren eines Spielplatzes oder das Herrichten von verwaisten Gräbern, bzw. Stadtteil Cafès oder Charity-Flohmärkte, den Ideen der Aktionsgruppen sind keine Grenzen gesetzt. Unterstützung erhalten sie dabei von den Koordinierung-Kreisen (Ko-Kreise) ihrer Städte und Regionen.
Der planerische Startschuss zur diesjährigen 72-Stunden-Aktion fiel in Köln bereits 2023, als sich um den BDKJ Stadtvorstand ein Ko-Kreis aus verschiedenen Verbandsmitgliedern und dem BDKJ Köln bildete. Junge Menschen aus der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ), dem Bund der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ), der Malteser Jugend und der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) fingen an, sich erste Gedanken zum Ablauf der kommenden Aktion zu machen. Anfang 2024 entschieden sich dann immer mehr Gruppen aus Köln und dem Rhein-Erft-Kreis, mit einer Aktionsidee an der 72-Stunden-Aktion teilzunehmen und meldeten sich an.
Am Ende fanden im Mai 18 Aktionen in Köln und zehn Aktionen im Rhein-Erft-Kreis statt. Damit haben im gesamten Erzbistum ca. 3000 Menschen an der 72-Stunden-Aktion teilgenommen, in Köln ca. 400 und im Rhein-Erft-Kreis ca. 200 Kinder und Jugendliche.
Die Vielzahl und Kreativität der Aktionsgruppen ist kaum darzustellen, darum benennen wir im folgenden zwei Aktionen exemplarisch:
Der DPSG Stamm Rumenthorp errichtete ein Lager an einem Altenheim und bot zahlreiche Aktivitäten wie gemeinsames Kochen, ein Kino mit Popcornmaschine, Gesangsrunden und die Gestaltung eines Mosaiks an. Zudem verschönerten sie das Außengelände mit Bänken und Nistplätzen. Besonders bereichernd war der lebendige Austausch zwischen Jung und Alt.
Der BDKJ Pulheim beeindruckte mit vielen kleinen Aktionen direkt in Pulheim. Besonderes Highlight war jedoch die Kooperation mit dem Eifel-Zoo, welcher am Aktionssamstag von den Kindern und Jugendlichen bei vielen kleinen Projekten unterstützt wurde. So wurden Insektenhotels gebaut, der Spielplatz renoviert und Wegweiser für den Zoo gebaut.
Was wir bei allen Besuchen und gemeinsamem Vorplanungen immer wieder feststellen:
Durch eine Aktion wie die 72-Stunden-Aktion werden Gruppen noch mal so richtig gestärkt. Sie packen gemeinsam an, sie bewältigen gemeinsam große und kleine Aufgaben und am Ende kommt immer etwas Gutes dabei heraus, Vieles davon kann man direkt im Veedel sehen.
Die Sommerferien sind für alle, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, eine aufregende, aber auch anstrengende Zeit. Viele Jugendliche und junge Erwachsene investieren während dieser Wochen – wenn andere Urlaub machen – ehrenamtlich viel Zeit, Kraft und Engagement in Angebote für Kinder und Jugendliche aus ihrem Stadtteil. Sie planen und begleiten Freizeiten, Lager und Angebote für die Kids vor Ort.
Dabei fallen unzählige Aufgaben an, die abgearbeitet werden müssen. Die eigenen Energiequellen im Blick zu behalten und das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren, kann dabei eine echte Herausforderung sein.
Unter dem #toDUdo gab es auf dem Instagram-Kanal @jugendleiter_in des Fachbereichs Territoriale und verbandliche Jugendarbeit während der Sommerferien praktische Impulse.
Jeden Donnerstag wurden Beiträge mit wertvollen Tipps, Denkanstößen, Tools für den Alltag im Ehrenamt und Ideen zur Selbstreflexion geteilt.
Unser Ziel: Jugendleiter*innen in den Verbänden, Gruppierungen vor Ort und ehrenamtlich Engagierten kompakte und praxisnahe Impulse anzubieten.
Folgende Themen wurden angesprochen:
Nachzulesen sind die Posts in unseren Highlights auf dem Instagram Account des Fachbereichs Territoriale und verbandliche Jugendarbeit @jugendleiter_in.
Eine Vielzahl junger Leiter*innen in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis engagieren sich Jahr für Jahr in Aktionen, Gruppenstunden, Veranstaltungen und Ferienfreizeiten. Das erfordert ein hohes Maß an zeitlicher Investition derer, die sich engagieren. Schule und Ausbildung, Hobbies und Freund*innen fordern ebenso Zeit – und das zurecht. Zudem überlegen gerade junge Menschen, ob sie sich der aktuellen Debatte rund um und in der katholischen Kirche weiterhin für diese bewusst engagieren möchten. Die Qualifizierung von jungen Ehrenamtlichen, die meist zwischen 16 und 25 Jahren alt sind, ist eine der Hauptaufgaben des Fachbereiches und wir finden uneingeschränkt, dass sie ein wichtiger Bestandteil ist.
An zwei Wochenenden oder in einer Wochenschulung finden unsere Gruppenleiter*innengrundkurse statt. Neben dem pädagogischen Handwerkszeug vermitteln wir Selbstvertrauen und bieten Räume, sich auszuprobieren. Dies ist für die Jugendleiter*innen eine wesentliche Vorbereitung auf die große Verantwortung, die sie für die ihnen anvertrauten Kinder übernehmen.
Die Schulungen bieten die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und in Kontakt zu kommen. Das ist wertvoll und bereitet viel Spaß. Allerdings kostet es auch wieder Zeit.
Um diesen Gegebenheiten gerecht zu werden, haben sich die Jugendreferent*innen Gedanken gemacht: Was können wir an unseren Schulungen verändern oder wie können wir sie entsprechend anpassen? Die Lösung: Ein neues Konzept für die Wochenendschulungen muss her!
Das neue Konzept spiegelt wider, was wir eigentlich schon lange wissen: Erleben & erfahren ist wirkungsvoller und nachhaltiger – sprich: Es bleibt mehr in Erinnerung und ist besser nachzuvollziehen. Auf den neugestalteten Schulungswochenenden sollen die Teilnehmenden ganz praxisnah Situationen erleben, die ihnen ebenso in ihrer Tätigkeit im Ehrenamt begegnen.
Im aktiven Tun und Erleben werden die angehenden Jugendleiter*innen mit Situationen konfrontiert, die es ihnen ermöglichen, Theorie und Praxis auf spielerische, lebendige und ganz andere Weise in Einklang zu bringen. Die Teilnehmenden erfahren Selbstwirksamkeit und erarbeiten Lösungen im Team. Ein spannender Weg, den wir im kommenden Jahr erwartungsvoll, gemeinsam mit den engagierten Jugendlichen in unseren Schulungen, ausprobieren werden.
Sobald wir Spekulatius in den Regalen sehen, wissen wir: Die Advents- und Weihnachtszeit kommt schneller, als wir knuspern können. Erstmalig im Jahr 2023 starteten wir mit einem Adventskalender auf unserem Instagram-Account „@jugendleiter_in“.
Aufgabe der Jugendreferent*innen ist es grundsätzlich, Impulse für die Jugendleiter*innen in Köln und dem Rhein-Erft-Kreis zu bieten. Zum einen Impulse, die sinnvoll und wohltuend für die jungen Menschen sind, auf der anderen Seite gilt es Ideen und Tipps zu bieten, die in Gruppenstunden und Aktionen mit den Kids ausprobiert werden können.
Hinter den Türchen stellten wir zum Beispiel unsere AusleihBar vor. Hier gibt es Spiele und Material, das sich alle Gruppen kostenlos ausleihen können. Besonders beliebt sind unsere Ballbande und das dazu gehörende Fussballbillard, aber auch die drei Escape-Room-Boxen, die direkt einsetzbar sind. Ab 2024 stehen deshalb auch neue Escape-Room-Boxen in der AusleihBar bereit. Neben der Vorstellung von Angeboten des Fachbereiches, wie Schulungen, Fortbildungen und Aktionen für das neue Jahr, steckten hinter den Türen des Adventskalenders auch noch Tipps für leckere Plätzchen, Geschenke- und Bastelideen. Doch der Adventskalender und der Account @jugendleiter_in sollte auch eine persönliche Note haben. So zeigten sich die Jugendreferent*innen in verschiedenen Momenten in der Adventszeit. Giovanni beispielsweise bei seinem Einsatz als Nikolaus beim Adventsmarkt des Kölner Jugendwerkszentrums. Martin zeigte seine Schnitzkünste und gab Tipps, um selbst kreativ zu werden. Christina zeigte ihre Tradition, wie sie bei sich zu Hause nachhaltig und platzsparend in der Weihnachtszeit dekoriert.
Agnes erzählte, wie sie polnische Weihnachten feiert und Sebastian gab uns einen Einblick in seine beiden Arbeitsplätze. Kirsten zeigte sich bei einer Adventszeit-Tradition mit Freundinnen und bummelte durch Köln. Besinnliche Impulse und wohltuende Worte machten unseren Adventskalender komplett. Denn in all dem hektischen Trubel in der Vorweihnachtszeit war es uns wichtig, immer wieder darauf aufmerksam zu machen, dass die Adventszeit eine Zeit der Besinnung und der Einkehr ist. So haben wir den Instagram-Adventskalender genutzt, um den oftmals stressigen Alltag zu unterbrechen: Mit besinnlichen Worten, schönen Texte und Inspirationen sich selbst kleine Auszeiten zu nehmen.
Seit Dezember 2023 gibt es auch einen jugendleiter_in WhatsApp-Kanal! Einfach den QR Code scannen und immer auf dem neuesten Stand sein.
Anfang August 2023 fand der Weltjugendtag in Portugal statt. Als Jugendreferenten begleiteten Sebastian und Florian die Jugendlichen zweier Jugendgruppen nach Lissabon und erlebten, welche Bedeutung eine solche Reise für junge Menschen hat und mit welchen schönen Erlebnissen sie verbunden ist.
Die Pilgerreise begann am 23. Juli 2023 mit dem Ziel Portugal, wo die Pilgergruppe die Tage der Begegnung in Aveiro und den Weltjugendtag in Lissabon erlebte. Nach einer mehrtätigen Busreise mit kurzem Zwischenstopp in Lourdes kam sie in Valmaior, dem Ort für die Tage der Begegnung, an.
In ihren Gastgemeinden, bei denen sie für diese Woche untergebracht waren, wurden die Pilger*innen herzlich empfangen und erlebten vielfältige Aktivitäten. Besonders das reichhaltige Essen und das Kulturfestival blieben in Erinnerung, ebenso wie der herzliche Kontakt zu den Gastfamilien.
Nach einer Woche in Aveiro machte sich die Gruppe auf den Weg nach Lissabon. Die besondere Atmosphäre in der Stadt war geprägt von Menschen aus aller Welt. Trotz einer Sammelunterkunft mit 900 Menschen blieb die Begeisterung der Jugendlichen unverändert.
Die Teilnahme an der Eröffnungsmesse mit Papst Franziskus, der bildgewaltige Kreuzweg und die beeindruckende Abschlussveranstaltung samt Übernachtung unter freiem Himmel waren Höhepunkte der Reise. Das Zusammensein von 1,5 Millionen Menschen, die in friedlicher Einheit ihren Glauben feierten, hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Nach insgesamt 16 Pilgertagen kehrten die Pilger*innen müde, aber glücklich nach Köln zurück.
War es das Besondere, neue Menschen kennenzulernen, seinen Glauben mit vielen jungen Menschen aus der ganzen Welt zu feiern und Erfahrungen in einer anderen Kultur zu machen?
Wieder zurück stellte sich aber heraus, dass die Selbsterfahrungen im Mittelpunkt standen: Wie kam ich damit zurecht, mich leiten und treiben zu lassen? Konnte ich auf die Dinge warten, die da kommen? Wie war für mich die Erfahrung, auf den vielen Luxus unserer Welt für eine Zeit zu verzichten? Was konnte ich am Ende für mich persönlich davon mitnehmen?
Neues Projekt für die Kreisjugendseelsorge im Rhein-Erft-Kreis
Firmung – und was dann? Jugendliche empfingen das Sakrament der Firmung und setzten sich in der Vorbereitungszeit mit ihrem Glauben auseinander. Manche haben in dieser Zeit Interesse daran gefunden und wünschen sich weitere Angebote. Dies sind oft nur wenige aus einer Gemeinde. Aber wie wäre es, wenn wir uns vernetzen und versuchen, genau für diese Jugendlichen besondere Angebote zu entwickeln? Sicherlich kein einfaches Unterfangen – aber wir wollten es für einige Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis einfach mal versuchen. Es sollten Angebote sein, die auch in kleinen Gruppen Spaß machen, etwas Nichtalltägliches ermöglichen und auch ein gutes und wertvolles Geschenk zur Firmung sind.
Aus diesen Ideen entstand „myFIRMdays“. In einem Gutscheinheft finden sich fünf Angebote, zu denen sich jede*r Jugendliche über einen QR Code einfach und kostenlos anmelden kann. Kanu fahren auf der Erft, den Kölner Dom bei Nacht kennenlernen, Nahrungsmittel aus der Bibel erleben und daraus ein leckeres Menü nachkochen, den Kirchenraum bei einem Escape-Room-Spiel näher betrachten oder auch mal in einer Kirche klettern und den Raum aus einer anderen Perspektive wahrnehmen.
Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Fachbereich Territoriale und verbandliche Jugendarbeit, Katechese und Spiritualität und hauptamtlichen Kollegen*innen aus den Sendungsräumen Erftstadt, Brühl/Wesseling und Kerpen entwickelt. Jetzt sind wir gespannt, wie unsere Idee ankommt und freuen uns 2024 auf alle Teilnehmer*innen.