"Spiel ohne Grenzen" feierte Premiere in Rhein-Erft

Auf die Plätze, fertig, los.

Mit diesem Ausruf gingen am vergangenen Samstag 100 Schulkinder aus sieben weiterführenden Ganztagsschulen des Rhein-Erft-Kreises bei der Premiere von „Spiel ohne Grenzen“ an den Start. Das alle das Motto ernst meinten, wurde spätestens dann klar, als die Schulen ihre neuen Freunde mitbrachten. Diese waren alle samt in den vergangenen Monaten nach Deutschland eingereist.

 

„Die Schüler wurden zu Beginn in neue Gruppen gemischt und an den Start gebracht“, berichtet die Projektleiterin Tina Kober. Dort entwickelte jedes Team einen eigenen Namen für die neue Gruppe und absolvierte vier Aufgaben. Dabei gab es nicht nur Punkte für das neue Team, sondern auch Sozialsterne für die jeweilige Schule.

 

„Grenzenlose Spiele ohne Sprachbarriere“ titelte heute eine Zeitung aus dem Rhein-Erft-Kreis. Und so war es auch. Das Zusammenspiel klappte während der speziell für den Tag ausgearbeiteten Aufgaben wunderbar und neue Bekanntschaften wurden durch WhatsApp-Gruppen manifestiert.

 

„Wir wollten mit dieser Aktion einen weiteren Beitrag zur Integration junger Flüchtlinge leisten“, sagt Kober. „Nur wer im Zusammenspiel mit Respekt und Fairness auftritt, wird am Ende der Gewinner sein“, ergänzt die Sachgebietsleiterin bei der KJA Köln.

Am Ende gab es große Jubelschreie – gerade aus Frechen. Die Hauptschule Herbertskaul nahm aus den Händen von Kreisdechant Monsignore Achim Brennecke und KJA Köln-Referatsleiter Bernd Rustemeyer zum ersten Mal den Wanderpokal entgegen.

 

"Spiel ohne Grenzen" fand in Kooperation mit SPORTAG - Sport im Ganztag und mit der Unterstützung der "Aktion Neue Nachbarn" statt.

 

Die sieben teilnehmenden Ganztagsschulen liegen in Trägerschaft der KJA Köln.

 

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